Atop ↑
Abschrägung
Abschrägung an den Bodenbrettern, um das Einfahren in die Palette mit einem Hubwagen zu erleichtern. Auflagefläche Bodenauflage der Palette, die mindestens 30 % der Palettenfläche betragen sollte.
Aufsetzgitter
Klappbares Gitter aus Stahl, Önorm A-5315.
Aufsetzrahmen
(oft auch “Aufsatzrahmen”) Starrer oder faltbarer Behälter aus Holz oder Metall für Flachpaletten zur sicheren Lagerung und Stapelung von Gütern aller Art.
Btop ↑
Belastung
siehe Traglast
Ein Teil der Auflagefläche einer Palette, d. h. es ist das untere Brett der Palette (auch „Kufenbrett“).
Bodenrahmen
Spezielle Konstruktion des Palettenunterbaues zur gleichmäßigen Lastverteilung. Siehe auch Fensterpalette.
Boxpalette
Eine Palette mit einem Aufbau von mindestens drei festen oder klappbaren senkrechten Wänden. Wird zum Transport von Kleinteilen oder Schüttgut verwendet.
Ctop ↑
Chemiepaletten
siehe CP-Paletten
Chep-Palette
Eine Palette der Chep Deutschland GmbH, einem Mitglied der Chep-in-Europe Gruppe.
Paletten für die chemische Industrie. Dieses System ist durch den “Verband der Chemischen Industrie e.V.” / (Deutschland) und die Association for Plastic Manufacturers in Europe” , zur Organisation der Wiederverwendung von Holzpaletten durch die chem. Industrie in Europa entwickelt worden. Dem System liegt der Gebrauch von neun Standardpaletten (CP1 bis CP9) zu Grunde, die von einer großen Anzahl registrierter Palettenlieferanten produziert und wiederaufbereitet werden.
Dtop ↑
Deckbrett
Oberstes Brett einer Palette, Auflagefläche für das Transportgut. Die Summe aller Deckbretter bezeichnet man als Deckfläche.
Deckfläche
Die Summe aller Deckbretter, Auflagefläche für das Transportgut. Unter einer geschlossenen Deckfläche versteht man einen fugenlosen Deckbelag, z. B. aus Brettern oder Platten (Span-, Sperholz- oder OSB-Platten).
Displaypalette
Paletten die mit der Ware in den Verkaufsraum kommen. Verkaufsdisplay. Verschiedenste Größen.
Distanzklötze
Tragender Abstandhalter aus Holz, Pressspan, Kunstoff etc. zwischen Boden- und Querbrett.
Palette, die beidseitig benutzt werden kann, da die Unterseite baugleich der Deckseite ist.
Düsseldorfer Palette
Die Düsseldorfer Palette ist eine Entwicklung in Zusammenarbeit von Herstellern, Industrie und Handel. Sie wird im Tauschverfahren von der Industrie über den Spediteur zum Handel eingesetzt. Düsseldorfer Paletten werden nach Önorm A-5303 oder DIN-Norm 15146 hergestellt.
Etop ↑
Einbrand
Einbrennen von vorgeschriebenen oder kundenspezifischen Markierungen auf einer Holzpalette (z. B. EUR, DB).
Einfahrbreite
Lichte Weite der Einfahröffnung zwischen den Klötzen (möglichst nicht unter 600 mm).
Einfahrhöhe
Lichte Höhe der Einfahröffnung (für Hubwagen nicht unter 100 mm).
Einrückung
Versetzen der äusseren Klötze bzw. Kanthölzer, um die Palette kranbar zu machen bzw. besser mit Folie umspannen zu können.
Einwegpaletten
siehe Verlustpaletten
EPAL
Abkürzung für “European Pallet Association”.
EUR Flachpalette
siehe Europoolpalette
Europaletten
siehe Europoolpalette
Eine Europoolpalette (umgangssprachlich: Europalette; in abgekürzter Form auch FP für Flachpalette) kann eine beliebige Palette aus dem Tauschsystem des Europool sein. Typischerweise ist die durch DIN EN 13698 Teil 1 genormte, mehrwegfähige Transportpalette mit einer Grundfläche von 0,96 Quadratmeter und den Maßen 1200 x 800 x 144 mm (Länge x Breite x Höhe) sowie einem Eigengewicht von 20–24 kg (je nach Holzfeuchte) gemeint.
Eine Europalette ist eine sogenannte Vierwegpalette, d. h. sie kann von allen vier Seiten mit einem automatischen Flurfördergerät, einem Gabelstapler oder Hubwagen aufgenommen und befördert werden.
Die Europalette ist UIC-genormt (UIC Norm 435/2 – stimmt inhaltlich überein mit der ÖNORM A-5300) und entspricht den Bestimmungen der European Pallet Association (EPAL).
Ftop ↑
Faßpalette
Palette zur Lagerung und Transport von liegenden Fässern.
Fensterpalette
Doppeldeckpalette mit Öffnungen (Fenstern) in der Bodenplatte für den Transport mit Hubwagen. Besonders geeignet für den Transport und Lagerung von Getränkekisten (gleichmäßige Belastung).
Flachpalette
Eine Flachpalette ist eine dauerhafte Plattform als Unterlage stapelbarer Güter, die als Ladeeinheit mit Gabelstaplern umgeschlagen werden kann (im Gegensatz zu Gitterboxpalette). Siehe zum Beispiel: Europoolpalette
Fugenbreite
Abstand der Deckbretter.
Gtop ↑
Die Gitterboxpalette besteht aus einer Stahlrahmenkonstruktion mit einem Holz oder Metallboden und 4 Füssen, um ein Aufnehmen durch die Gabeln von Flurförderzeugen von allen 4 Seiten und ein leichtes Fortbewegen auf Rollbahnen zu ermöglichen.
Die Europäische Tausch-Boxpalette ist eine Gitterboxpalette aus Stahl nach UIC-NORM 435-3, stimmt inhaltlich mit ÖNORM A-5321 überein.
Htop ↑
Halbpalette
Unter einer Halbpalette versteht man eine Palette mit der halben Grundfläche einer Standardpalette. Die Abmessungen einer Halbpalette betragen BxH 600 x 800 mm (siehe z. B. Düsseldorfer Palette).
(engl. Heat Treatment) Eines der zwei nach ISPM 15 anerkannten Behandlungsverfahren, bei welchem das Holz einer Hitzebehandlung (56°C Kerntemperatur für mindestens 30 Minuten) unterzogen wird.
Hochregallagerpalette
Palette, die aufgrund ihrer Bauweise für den Einsatz in einem Hochregallager geeignet ist.
Alternativer Begriff für Trägerpalette.
Itop ↑
Industriepalette
Unter Industriepalette versteht man in der Regel eine Flachpalette mit den Maßen BxH 1.000 x 1.200 mm.
IPPC
Internationales Pflanzenschutz-Übereinkommen. Internationale Standards für pflanzengesundheitliche Maßnahmen werden durch die IPPC (International Plan Protection Convention), einer Unterorganisation der FAO (Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen) ausgearbeitet.
IPPC-Symbol
nach Anhang II des Standards ISPM 15 festgelegtes Symbol.
AT = ISO-Code für Österreich
XX = amtlich bekannt gemachte Kennzeichnung der für die Genehmigung zuständigen Behörde
000 = Registriernummer des Betriebes, der das verwendete Holz für Holzverpackungen hergestellt oder behandelt hat
DB = “Debarked” (entrindet)
HT = Angewandte Behandlungsmethode: Heat Treatment (56 Grad Celsius Kerntemperatur für mind. 30 Minuten)
ISPM
Internationaler Standard für pflanzengesundheitliche Maßnahmen (International Standard for Phytosanitary Measures). Die ISPM beinhalten alle Rechtsvorschriften, Regelungen oder amtlichen Verfahren, die der Verhinderung und/oder Verbreitung von Quarantäneschadorganismen dienen oder zur Begrenzung wirtschaftlicher Auswirkungen von geregelten Nicht-Quarnatäneschadorganismen.
ISPM 15 wurde durch die IPPC im März 2002 veröffentlicht und wird erst mit der Umsetzung in den jeweiligen Ländern wirksam. Der phytosanitäre Standard gilt für die Einfuhr von Vollholzverpackungen aus Drittländern. Die Regelung fordert eine Behandlung des Holzes (in der Regel soll dabei entrindetes Holz verwendet werden) entsprechend einem anerkannten Verfahren (Hitzebehandlung oder Sirexbehandlung) sowie die korrespondierende Kennzeichnung.
Jtop ↑
Ktop ↑
Klapprahmen
Aufsetzrahmen in Ausführung faltbar
– Diagonal faltbar, platzsparender Leerversand. Raumverhältnis Vollgut zu Leergut ca. 8:1, in zusammengefaltetem Zustand Länge 192 cm (bei Klapprahmen 800 x 100 mm)
– Medial faltbar: Raumverhältnis Vollgut zu Leergut ebenfalls 1:8, aber Länge zusammengefaltet nur ca. 116 cm, hierdurch passen die Elemente ohne Überstand auf eine Europalette.
Kreuzrahmen
Bodenrahmen mit vier Fensterausschnitten zur gleichmäßigen Lastverteilung; siehe auch Bodenrahmen.
Kunststoffpaletten
Kunststoffpaletten zeichnen sich gegenüber der traditionellen Holzpalette u.a. durch folgende Eigenschaften aus: hohe Tragkraft bei geringem Gewicht, feuchtigkeitsbeständig, lebensmittelecht (je nach Ausführung), resistent gegen Fette, Säuren, Schädlinge; besonders für den Export kommen Kunststoffpaletten immer häufiger zum Einsatz, da für die Ausfuhr keine zusätzlichen Bewilligungen erforderlich sind.
Kufenbrett
siehe Bodenbrett
Ltop ↑
Ladehilfsmittel
Abkürzung LHM (engl.: load support oder load carrier). LHM werden zur Lade- bzw. Lagereinheitbildung eingesetzt. Man unterscheidet zwischen LHM mit tragender Funktion (z. B. Palette), LHM mit tragender und umschließender Funktion (z. B. Gitterbox-Palette) sowie LHM mit tragender, umschließender und abschließender Funktion (z. B. Container)
Mtop ↑
Mehrwegpalette
Unter Mehrwegpalette versteht man eine Palette zur mehrmaligen Nutzung.
Mittelbrett
Mittleres Brett des Deckbelages einer Palette.
Ntop ↑
Nagelbild
Anordnung der Nägel auf einer Palette.
Nagelung
Befestigung der Palettenteile durch Ringnägel, Schraubennägel, Nagelschrauben, Drahtstifte, Konvexnägel, Rillennägel, Ankernägel usw.
Otop ↑
Ptop ↑
Palette
Paletten sind Lademittel für die Lagerung und den Transport von Gütern. Paletten sind in diversen Bauarten verfügbar, z. B. als Flachpaletten oder als Boxpaletten. Als Materialien für die Herstellung von Paletten kommt vorwiegend Holz, aber auch Kunststoff und Metall zum Einsatz. Paletten sind in mehreren Standard Abmessungen und in vielen Sonderformaten verfügbar.
Palettendeckel
Z. B. Palettendeckel nach ÖNORM A-5314, zur Abdeckung von Aufsetzrahmen nach ÖNORM A-5301.
Qtop ↑
Querbrett
Auch Unterzug oder Traverse genannt, verbindet die Distanzstücke und trägt die Deckbretter. Eine normale Palette hat drei Querbretter.
Rtop ↑
Randbretter
Äussere Bretter des Palettendecks.
Stop ↑
Eines der zwei nach ISPM 15 anerkannten Behandlungsverfahren, durch welches Holz einer Begasung mit Methylbromid unterzogen wird.
Sonderpaletten
Alle Paletten, die maßliche Abweichungen aufweisen, oder für schwere und schwerste Belastung ausgelegt sind.
T top ↑
Unter Trägerpalette versteht man eine Hochregallagerpalette zur Aufnahme von beladenen Paletten, welche nicht den Anforderungen eines Hochregallagers entsprechen; siehe auch Huckepack-Palette.
Tragkraft
siehe Traglast
Unter Traglast versteht man die Belastbarkeit einer Palette. Man unterscheidet
- statische Traglast, die Belastung im Stapel oder Regal (ruhend)
- dynamische Traglast, die Belastung beim Transport (beweglich)
Die statische Traglast beträgt etwa das Vierfache der dynamischen Belastung.
U top ↑
UIC-Paletten
Paletten, die einer UIC-Norm entsprechen (Abk. für “Union internationale des chemins de fer” = Vereinigung europäoscher Eisenbahngesellschaften), z. B. die Europoolpalette.
Umkehrbare Palette
Eine Palette, bei welcher Deck- und Bodenplatte ident sind.
Unterdeck
Untere Auflagefläche der Palette.
V top ↑
Paletten zur einmaligen Verwendung, auch Einwegpaletten genannt.
Viertelpalette
Unter einer Viertelpalette versteht man eine Palette mit einem Viertel der Grundfläche einer Standardpalette. Die Abmessungen einer Viertelpalette betragen BxH 400 x 600 mm.
Vierwegpaletten
Von allen vier Seiten einfahrbare Paletten.
W top ↑
X top ↑
Y top ↑
Z top ↑
Zweiwegpaletten
Paletten, die nur von zwei Seiten einfahrbar ist, da als Träger Kanthölzer bzw. Staffeln verwendet werden.
Zwischenbretter
Bretter auf der Deckfläche zwischen den Randbrettern und dem Mittelbrett.
